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Der Garten im Winter – Ruhezeit unter Schnee und Frost

Obstbaumallee mit Schnee bedeckt

Wenn Schnee die Beete bedeckt und klirrende Kälte den Garten fest im Griff hat, scheint das Kleingartenleben auf den ersten Blick stillzustehen. Doch auch im Winter hat der Garten seinen ganz eigenen Reiz – und wichtige Aufgaben ruhen unter der weißen Decke.

Der Schnee wirkt dabei wie eine natürliche Schutzschicht: Er isoliert den Boden, bewahrt Pflanzen vor extremem Frost und schützt empfindliche Wurzeln. Stauden, Rosen und überwinternde Gemüsepflanzen danken diese natürliche Decke.

Für den Gärtner selbst ist der Winter vor allem eine Zeit der Beobachtung und Planung. Jetzt bleibt Muße, um das vergangene Gartenjahr Revue passieren zu lassen, neue Ideen zu sammeln und die kommende Saison vorzubereiten. Saatgutkataloge, Gartenbücher und Gespräche mit Vereinsfreunden gehören ebenso dazu wie die Pflege von Werkzeugen und Geräten.

Auch Tiere profitieren vom winterlichen Garten. Vögel finden Unterschlupf in Hecken und freuen sich über ein regelmäßig gefülltes Futterhaus. Wer Wasserstellen frostfrei hält und Rückzugsorte wie Laubhaufen oder Reisig liegen lässt, unterstützt Igel, Insekten und andere Gartenbewohner.

So zeigt sich: Der Garten ist im Winter keineswegs leblos. Er ruht, sammelt Kraft und bereitet sich still auf den Neubeginn im Frühjahr vor. Ein Spaziergang durch die verschneite Anlage macht deutlich, wie viel Schönheit und Harmonie auch diese Jahreszeit dem Kleingarten schenkt.

Der Vorstand wünscht allen Gartenfreundinnen und Gartenfreunden eine ruhige Winterzeit und einen guten Start in das neue Gartenjahr.

 

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